§ 8 - Haushaltssatzung und Haushaltsplan der Stiftung "Hospital zum Heiligen Geist"; hier: Einbringung des Entwurfs (öffentlich)

Aus Ratsinformationssytem Schwäbisch Hall
Version vom 15. Februar 2011, 06:46 Uhr von Kitterer (Diskussion | Beiträge)
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Sachvortrag:

siehe Anlage (Präsentation zum Hospitalhaushalt)

Oberbürgermeister Pelgrim erinnert, dass letztes Jahr erstmalig eine Einbringung in doppischer Form erfolgt ist. Die damalig vorläufige Eröffnungsbilanz ist jetzt endgültig. Man hat sich jetzt entschieden, bestimmte Posten nicht zu aktivieren, Bsp. Hospitalarchiv. Aus der beiliegenden Präsentation ist ersichtlich, dass der Wert für Kunst und Archiv mit je 1 € angegeben ist. Gründe hierfür sind die zu erwirtschaftenden Abschreibungen und Versicherungsbeiträge.
Die Bewertung von bebauten Grundstücken sind aufgrund von Erneuerungsinvestitionen, die - wie sich jetzt herausgestellt hat - zum laufenden Aufwand gehören, nach unten korrigiert worden.

Oberbürgermeister Pelgrim gibt an, dass 90 % des Stiftungskapitals vom Eigenkapital getragen sind. Als Fremdkapital schlagen 4,5 Mio. € zu Buche. Alle Unterstiftungen sind vollständig eigenkapitalorientiert - hier sind keine Fremdfinanzierungen vorhanden. Das Jahresergebnis 2010 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 110.000 € ab. Dieser Abschluss ist vorläufig und durch den Fachbereich Revision noch zu prüfen. Auch künftig sollen positive Jahresergebnisse erwirtschaftet werden, um die entsprechend dem Stiftungszweck vorgesehenen Investitionen, Abschreibungen und Tilgungen aus eigener Kraft finanzieren zu können. Nur so können Spielräume erreicht werden, die weiter zum Zwecke der Hospitalstiftung verwendet werden können.

Oberbürgermeister Pelgrim stellt fest, dass insgesamt 340.000 € an Leistungen entsprechend dem Satzungszweck ausgegeben wurden. Alles in allem handelt es sich bei der Hospital- wie auch bei den Unterstiftungen um solide Stiftungen. Beim Kapital der Unterstiftungen besteht das Problem einer niedrigen Verzinsung. Entsprechend eines Beschluss des Gemeinderats sollen interne Darlehen an städtische Tochtergesellschaften gewährt werden. Das Gesamtvolumen des Stiftungshaushalts entspricht dem einer kleineren Gemeinde. Er ist froh darüber, dass über die Stiftungen 340.000 € für soziale bzw. bildungspolitische Aufgaben investiert wurden. Diese Ausgaben wären anderenfalls über den städtischen Haushalt zu finanzieren.

Stadtrat Dr. Graf von Westerholt zeigt sich mit dem vorliegenden Ergebnis zufrieden. Zur Bewertung des Vermögens wird in der Sitzung des Hospitalausschusses am 21.02.2011 noch zu sprechen sein.

Auch Oberbürgermeister Pelgrim möchte die in der Bilanz aufgeführten Bewertungen in der angesprochenen Sitzung des Hospitalausschusses noch weiter besprechen.

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